Montag, 1. Juni 2020

What do folk clubbers do during Coronavirus COVID-19?


Bonn folk club did not meet at all in April, and we met in a rather eccentric virtual sense in May, thanks to Steve's initial idea and a bit of local "blood, sweat and tears" on the part of Barry and John and a wonderful sophisticated input from our featured artist David Blair, a professional in so many senses, who deigns to regularly bless our old-fashioned and fundamentally amateur venue, with his regular presence and superior grasp of modern technology and social media. While the "virtual" May folk club was not quite at the cutting edge of modern technology, it did manage to take many of our viewers down a trip along "folk music memory lane", back to some of our Halcyon days in Grau Rheindorf with many thanks to our amazing resident videographer in Haus Mühlestumpfe back in those days, Janero del Rosario. Anyway, to cut to the chase, there will be no Folk Club Bonn in June, but fingers crossed, and all cross your thumbs and press them most vigorously, there just might be a sort of "FCB light" in July, all other things being equal, which they very seldom are, and with good luck, God's grace and a very fair wind. 

I shall have to confer with my good friend "The Doctor". "Doctor Who?" you might well counter? Indeed, la meme chose, Doctor Who managed to not only imagine, but also successfully design a Time Machine with the external dimensions of a London police blue telephone box, comfortably situated, without actually blocking a pavement, but with the internal dimensions of Wembly Stadion. Our task is somewhat similar if we manage to allow each member of the audience 10 square metres of space at a folk club. To quote the Governor of New York, Antony Cuomo "People in NYC just don't get that amount of real estate in their daily lives." Neither is a popular live music venue able to offer such a spatial luxury.
Steve, thought it would be a good idea to ask the members of the virtual and invisible FCB committee to explain what they were doing during Coronavirus COVID-19 lockdown time and Mario Dompke an FCB stalwart from the earliest days in Grau Rheindorf in the Schützenhaus who contributes so much to FCB, one of our great unsung heroes, was one of the first to respond, and here's his six penneth and two cents' worth:

Please enjoy :

Corona Probe
Jeder weiß, es ist nicht leicht mit der momentanen Situation umzugehen. Natürlich gibt es harte Einschnitte für viele, aber auch doch eher sanfte Veränderungen für einige. Natürlich gibt es viele Verlierer, aber tatsächlich auch einige Gewinner (die Umwelt zum Beispiel).
Wenn wir uns in dem Rahmen des Folkclubs umschauen, stoßen wir sofort auf eine riesige Gruppe von Extremverlierern – ja von Menschen, die in ihrem sonst so selbstverständlich higenommenen Gesellschaftsbeitrag schlicht von breiten Teilen der Gesellschaft im Stich gelassen worden sind.
Es ist die Gruppe der Künstler, die bewusst in der Regel als Selbstständige arbeiten, um alle Freiheitsgrade ihres Schaffens ausnutzen zu können. Die als Selbstständige aber auch keine Absicherung durch andere haben. In Corona Zeiten mussten und durften selbst feste Verträge von Veranstaltern gekündigt werden, mit der Folge, dass Künstler ohne Einkommen da stehen – und sofern sie keine Geschäftsräume oder andere Infrastrukturen betreiben auch aus dem Netz der Soforthilfe fallen.

Nun will ich hier gar keinen gesellschaftliche Diskurs anzetteln, trotzdem sollte es immer wieder gesagt werden, damit die Sensibilität jedes Einzelnen auch in „Normalzeiten“ zu der Situation der Künstler geschärft wird. Nehmen wir es nicht alle als selbstverständlich hin, dass wir uns künstlerisch berieseln lassen, ohne ein wirklich entsprechenden Obulus zu leisten? Nehmen wir es nicht als natürlich hin, wenn eine CD gekauft wird und die Musik mit 3 oder mehr Freunden geteilt wird? Würden wir es nicht als unverschämt ansehen, wenn ein Musiker einen Stundenlohn z. B. eines Waschmaschinentechnikers für seine Auftrittszeiten incl. Vor- und Nachbereitung, Fahrzeiten und Fahrtkosten nehmen würde und sich nicht mit im Hut gesammelten 80,-- € zugfrieden gäbe?

Wir alle nehmen Kunst als selbstverständliches Gut des gesellschaftlichen Zusammenlebens an. Aber wir (oder viele von uns) bereichern dieses Gut auch durch eigene Beiträge, die häufig auch aus dem Amateurbereich kommend sehr professionell sind. Auch diese Gruppe der „Hobbymusiker“ kommt in Corona Zeiten zu neuen Herausforderungen. Spiele ich alleine, kann ich weiterhin wie auch sonst proben. Spiele ich mit mehreren, muss ich mir überlegen, wie Proben gestaltet werden können. Einige sind auf die Idee gekommen virtuelle Proben zu gestalten – ich habe es auch ausprobiert, komme damit aber nicht gut klar - weder über zeitgleiche Videokonferenzen, noch über zeitverschobenen Austausch von Audiofiles kommt das normale Gruppengefühl auf.

Glücklicherweis gehen wir auf den Sommer zu und so konnten wir – die Gruppe Fomiander (Folk, Mittelaltermusik und andere schöne Lieder) die neue Lockerung, dass sich wieder kleine Gruppen bei Einhaltung eines gehörigen Sicherheitsabstandes im freien treffen können, für open air Proben nutzen (nun zugegeben – ganz open air sind die Proben nicht, sondern sie finden in einem Gartenpavillon statt.

Dienstag, 19. Mai 2020

Detlefs Bericht vom Folk Club Nr. 111 am 6. März 2020


Folk Club am 6. März – 111. Treffen zum Thema Alter
Alter? Wer hatte sich das wohl als Motto des Folk Clubs Nr. 111 ausgedacht. Und wer hätte gedacht, dass das Motto irgendwie auch bezeichnend für die aktuelle Situation stand. Gelten doch gerade die älteren Menschen aktuell als gefährdet, wenn sie sich mit dem Corona-Virus anstecken. Beim Folk Club im März saßen noch alle gemütlich und unbeschwert beieinander, aber schon ein paar Tage darauf geriet manch einer in Angst und Schrecken, und nun? Aus ist’s bis auf weiteres mit den Folk-Club-Abenden, und auch unser Treffen im Mai wurde abgesagt. Für weitere Treffen gibt es bislang nichts als das Prinzip Hoffnung. 

Trotz des Trauerflors muss sich euer Chronist aber endlich aufraffen, ein paar Zeilen über den wirklich schönen Abend am 6. März zu schreiben. 

John Harrison hatte ein wirklich perfekt zum Thema passendes Startlied dabei: „Pamela Brown“, das gemeinhin Leo Kottke zugeschrieben wird, aber nach Johns Aussage von Tom T. Hall stammt. Der Text handelt von einem Mann, der rückblickend ganz froh ist, dass sich seine einstmals Angebetete Pamela Brown für einen anderen entschieden hatte. So lebte er ein Leben, in dem er viel herumkam und nicht in seinem kleinen Nest festklebte. Und warum hatte sie sich für einen anderen entschieden? Man fasst es nicht, er fuhr einen Pick-up.  Das Lied erinnert mich ein wenig an „Ming eetste Fründin“ von den Bläck Fööss. Meiers Kättche entschied sich damals auch für Webers Mattes, weil der schon ein Auto hatte und nicht nur ein „Mopped“. Aber kürzlich hörte ich ein Lied, in dem der damalige Unglückliche „dat Kättche“ nach Jahrzehnten wiedertraf und angesichts ihres inzwischen erheblichen Umfangs ziemlich erleichtert war, dass ihm Webers Mattes damals in die Quere gekommen war.
„A Man Of The Earth“ von Berny Parry hat ebenfalls das Alter zum Thema: Ein junger Arbeiter begegnet einem Rentner, der nach rund fünfzig Jahren Arbeit im Stahlwerk in seinem Garten werkelt. Ihm wird klar, dass er noch viele Jahre schwerer Arbeit vor sich hat und am Ende nur eine kleine Rente erwarten kann. „Corona, Corona“ handelt zwar nicht vom Alter, ist aber eine kleine Persiflage auf der Basis des Liedes „Corina, Corina“ von Robert Johnson. Oje, lieber John, wenn wir geahnt hätten, was mit Corona noch auf uns zukommen würde!
Das Thema „Alter“ verkörpert Gert Müller ganz selbstverständlich, führt er uns doch immer wieder mit seinen Gedichtvorträgen im Bonner Dialekt in eine Zeit zurück, in der diese Sprache noch ganz alltäglich auch für gebildete Zeitgenossen war. Wir „jüngeren“ Zeitgenossen stehen sozusagen auf dieser Seite der Grenze, und Menschen aus der gar nicht so viel älteren Generation Gerts haben noch ein Bein auf der Seite der – vermutlich unwiederbringlichen – Vergangenheit. Viele Gedichte von Gerts Freund Ferdinand Böhm interpretieren bekannte Bibelstellen neu und in unerwarteter Weise. Diesmal ging es um „De Trööte vun Jericho“ – die Trompeten von Jericho also. Das Unmögliche, die Mauern von Jericho einstürzen zu lassen, vollbringt am Ende ein Unbekannter, der sich de Tröötemann nennt.

Etwas nachzuholen hatten Mario Dompke und Sonja. Mario musste im Juni vorigen Jahres das Lied „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ „nur“ in einer Instrumentalversion spielen, da Sonja erkrankt war.  Diesmal gab es das Lied in seiner ganzen Schönheit mit Sonjas wunderbarer Stimme zu Marios genialer Gitarrenbegleitung – ein wahres Gänsehautstück!

John Hurd, unser rasender Konzertreporter (Internetplattform: 3SongsBonn mit wunderbaren Berichten und brillanten Bildern von Konzerten in der Region) hatte zum Thema des Tages ein Lied aus eigener Feder parat. Johns Vater war im 2. Weltkrieg in Ostasien eingesetzt und in japanische Kriegsgefangenschaft geraten. Er hatte nach Johns Aussage nie über den Krieg gesprochen. Seine Erlebnisse müssen so furchtbar gewesen sein, dass er nie wieder daran rühren wollte. So musste John mit dem Lied „This Is What He Would Have Said” die Berichte seines Vaters fiktiv nachempfinden – berührend.
Daniel Bongart steuerte mit dem – ebenfalls selbstgeschriebenen – Lied „Maybe Tomorrow We’ll Meet Again“ ebenfalls etwas zum Thema bei. Es geht darin um Menschen, mit denen man vor langer Zeit zu tun hatte und die aus dem Lebensumfeld verschwunden sind. Was ist mit Ihnen geschehen? Trifft man sie vielleicht einmal wieder?
Folk-Club-Urgestein und seit vielen Jahren Programm-Organisator Steve Perry hatte entdeckt, dass in der walisischen „Nationalhymne“ das Wörtchen „alt“ in jeder  Strophe und im Refrain einmal vorkommt. „Alt“ heißt auf walisisch „hen“. Somit passt das Lied vorzüglich zum Thema des Abends, und Steve konnte ein Lied in der von ihm geliebten walisischen Sprache vortragen. „Hen Wlad fy Nhadau“ (Altes Land meiner Väter) heißt der Titel der Hymne in der urigen keltischen Sprache.

Ihre neuesten Kompositionen präsentierten Stephan Weidt (Gitarre und Gesang) und Ulrike Hund (Querflöte und Gesang), die schon mehrmals im Folk Club aufgetreten sind. In einem Medley fassten sie mehrere Stücke zusammen, die mit dem Thema Zeit und seiner Wahrnehmung zu tun hatten – sehr meditativ. „Wut“ hieß dann der Titel eines Liedes, das von den Konflikten zwischen den Generationen handelt. Die Kreationen von Ulrike und Stephan sind Poesie pur, verpackt in eindringlich gesungene und gespielte, leicht entrückte Melodien. Bravo Ulrike und Stephan!

Das Thema Wut setzte Rainer Goetzendorf, der vielseitige Musiker, der Manchen vielleicht als Trompeter aus der Hot Pepper Jazz Band bekannt ist, mit seinen drei Liedern fort, die sich mit der drohenden Zerstörung unseres Planeten durch die menschliche Gier befassen. „Nur weil ihr gierig seid“, Wahnsinn, meine Wut, sie wächst“ und „Gaia, die schöne, blaue Perle“ lauteten die Titel, bei denen sich Rainer selbst auf der Gitarre begleitete. Ja, die Protestsongs leben noch!
Steve Crawford (Gitarre und Gesang) und Sabrina Palm (Geige und Gesang) sind in der Region bekannte Musiker, und auch im Folk Club hatten sie bereits vor Jahren einen umjubelten Auftritt. Diesmal sprangen sie glücklicherweise als Featured Artists für den erkrankten Gerd Schinkel ein, der eigentlich für den Abend vorgesehen war. Zum Aufwärmen spielten sie ein ein Jig, ein instrumentales Tanzlied, mit dem Titel „Three Little Steps“. Eine Erinnerung an die Versenkung der kaiserlichen Flotte in Scapa Flow, einer Bucht inmitten der Orkney-Inseln, ist ein Lied, das das Ereignis indirekt aus der britischen Sicht schildert. Kris Drever, ein schottischer Liedermacher, der von den Orkneys stammt, lässt in seinem Lied einen deutschen Seemann die Geschichte schildern. So viel Empathie für das Schicksal deutscher Militärmaschinerie ist eurem Chronisten von britischer Seite noch nie begegnet. Steve sang das Lied mit seiner schönen Stimme mit großem Einfühlungsvermögen. 

Ebenfalls aus Steves schottischer Heimat ist das Lied „Such A Parcel of Rogues In A Nation“, das aus der Feder des schottischen Nationaldichters Robert Burns stammt. Es fasst die grenzenlose Enttäuschung darüber zusammen, dass die Mitglieder des schottischen Parlaments 1707 mit ihrer Unterschrift das Gesetz über die Zusammenführung Englands und Schottlands (Act of the Union) besiegelten. Vorangegangen war eine katastrophale Pleite eines Kolonialprojekts in Panama, in das schottische Finanziers riesige Summen gesteckt hatten. Von englischer Seite wurde den Investoren eine Erstattung ihres Verlustes in Aussicht gestellt, wenn sie sich für die Vereinigung einsetzten. Letztlich kam es so, und der „Act of the Union“ gilt bei eingefleischten Schotten bis heute als das Ergebnis eines grandiosen Korruptionsskandals und als ein Verrat am Vaterland.

Ihre Virtuosität auf der Geige konnte Sabrina beim Reel (einem schottischen Tanz) „Scone Palace“ ausspielen. Immer wilder wird die Melodie, und Bogen und Finger müssen ganz gehörig flitzen. Steves Können auf der Gitarre bildet dazu die perfekte Ergänzung. „Hope Remains“ ist der Titel eines gefühlvollen Liedes über Vergangenheit und Zukunft, das aus Steves eigener Feder stammt. „Farewell Rory“ ist ein Instrumental, eine Melodie für einen Abschied, die aber eher wie ein Lied zur Begrüßung klingt. Ebenfalls ein Instrumental war das letzte Stück von Sabrina und Steve mit dem Titel „Something Is Right About It“. Nach Sabrinas Worten handelt das von ihr geschriebene ruhige und melodische Lied sozusagen über das gesamte Leben und davon, dass es so, wie es ist, schon irgendwie richtig gefügt ist. Steve ergänzte noch ein riesiges Kompliment an den Folk Club, der der beste der Welt sei, natürlich nach dem Folk Club Aberdeens, Steves Heimatstadt – frenetischer Applaus für die beiden wunderbaren Musiker!

Eigentlich waren die Sabrina und Steve schon die Glanzlichter des Abends, aber wie so oft beim Folk Club, es wird nicht gekleckert, sondern geklotzt: „Stables“, so nennt sich das englische Duo bestehend aus Matthew Lowe (Gitarre und Gesang) und Daniel Trenholme (Schlagzeug, Ukulele, Mundharmonika und Gesang), starteten ein wahres Feuerwerk an fantasievollen Melodien gepaart mit Spielfreude, stimmsicherem, zweistimmigem Gesang und professioneller Instrumentenbeherrschung. „Dandelions And Daisies On My Mind“ brachte eine kleine Aufmunterung in die leicht depressive Stimmung, die durch die vorherigen Lieder eigezogen war. „Disagree“, ein Lied über unterschiedliche Auffassungen in Beziehungen, behandelt das Problemthema mit Schwung und Humor „Who am I to disagree?“ lautet eine Refrainzeile aus dem Lied. Mit dem Lied „Steam“ hatten die beiden ihr gemeinsames Musizieren gestartet. Über Träume, in denen man sich verlieren kann, handelte das Lied „Reverie“. Neben den eigenen Liedern hatten die beiden auch das Cover des Lieds „Laundry Room“ der amerikanischen Band „The Avett Brothers“ mitgebracht. Ich habe mir das Original angehört und muss sagen, die Version der Stables gefällt mir viel besser. Mit „Eleven Hours“ und „Meet You“ stellten sie weitere eigene Lieder vor. Zum Schluss sangen sie das unsterbliche Lied „Graceland“ von Paul Simon. Mit diesem Lied ging ein wieder unglaublich schöner, unterhaltsamer und vielseitiger Folk-Club-Abend zu Ende. 

Aber halt, zu Ende ist ein Abend im Folk Club erst, nachdem dem ollen Schotten Jock Stewart gesanglich ausgiebig gehuldigt wurde: „A man you don’t meet every day“.

Ja, und wann wir uns wieder treffen können und werden, steht noch in den Sternen, und selbst dort haben wir es noch nicht lesen können.
Liebe Gemeinde, bleibt geduldig und singt selbst ein bisschen.

Vielleicht habt ihr ja inzwischen etwas einstudiert für das erste Treffen des Folk Clubs nach der langen Zwangspause in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft.

Samstag, 9. Mai 2020

Live Acoustic Musik findet doch irgendwie statt!

Many thanks to Bonn Live who have been very busy arranging live music concerts, without a live audience (strictly COVID-19 conform), but professionally filmed and recorded and transported via the internet directly to a living room near you, without the need for you to leave home and potentially spread the virus. This, of course, helps the local musicians around Bonn who suddenly two months ago were presented with gigs suddenly cancelled for the foreseeable future and no income and also the venues in Bonn which presented such regular and varied live music concerts to suit almost all tastes. Many of these venues, which were forced to close as in their guise as pubs and/or restaurants as they could not enforce acceptable physical distancing for clients or staff, have been driven to fear for their very existence in the future. Bonn Live has taken upon itself to give local musicians the ability to perform in the current cultural desert in which we exist during the lockdown. Simultaneously they are attempting to raise money to financially support these two groups whose very existence is a prerequisite for future live music culture in Bonn.
https://www.bonnlive.com/
So it is possible for you to stay at home and enjoy local musicians performing for your pleasure in the comfort of your own homes, and if you feel so inclined you can make a donation for the benefit of these two groups via Bonn Live, just follow the donation (Jetzt Spenden) buttons.

As you know the last meet of Bonn folk club, number #111,  took place on Friday 06.03.2020 and immediately after that date the "proverbial" hit the Corona fan and the featured artists Stables from London had to literally break off their tour of Germany the following week and return home to Britain with the majority of their tour gigs unplayed.

On the last Folk Club Bonn bill in March was also fellow organiser Daniel Bongart. Daniel featured in a concert which was broadcast live yesterday evening on Friday, 08.05.20 together with cello player Carola Heyden and you can enjoy this concert retrospectively on the link below:

Bonn Live Concert Daniel Bongart & Carola Heyden

Daniel Bongart, Carola Heyden - Angel - YouTube

Also present in March at the folk club was another local duo as featured artists along with the London based group Stables and we were proud to have Steve Crawford and Sabrina Palm as featured artists on the bill. You can enjoy a further concert from this pair billed as "Fresh Folk From Scotland" tonight, (and afterward retrospectively) thanks to Bonn Live on the video link below taken from the venue Fabrik45 in Bonn :

https://www.bonnlive.com/start/

Steve Crawford & Sabrina Palm "Fresh Folk From Scotland

Image result for steve crawford and Sabrina Palm


So, enjoy, and as Richard Thompson once sang, "Keep Your Distance", (1.5 metres, or preferably 2.0 metres) continue to wash your hands thoroughly, don't let it get you down, and hope to see you sometime in the not too distant musical future at a folk club somewhere near you in Bonn.












Freitag, 1. Mai 2020

Photo courtesy of Sabine Büttner

Good Night All!
Time to go, and unusually we do have time for Jock Stewart this evening as we've
finished much more timely than usual.

Here it is, all of you sing along......




http://www.roshto.eu/dox/Jock%20Stewart.pdf

A Man You Don't Meet Every Day – Jock Stewart (Trad)

1) Oh my name is Jock Stewart I'm a canny young man
And a roving young fellow I've been
So be easy and free when you're drinking with me
I'm a man you don't meet every day

2) I have acres of land I have men at command
I have always a shilling to spend
 So be easy and free when you're drinking with me
I'm a man you don't meet every day

3) Well I walk with my dog, and my gun for to shoot
Down along by the banks o' the Tay
So be easy and free when you're drinking with me
I'm a man you don't meet every day

4) I'm a piper by trade, I'm a ramblin' young blade
And 'tis many the tune I do play
So be easy and free when you're piping with me
 I'm a man you don't meet every day

5) Well, it’s often I’ve sat, with both a bottle and friend,
Is there a man, could ever ask for more?
So be easy and free when you're drinking with me
I'm a man you don't meet every day

 6) So come fill up your glasses with brandy and wine
And what ere’s the cost I will pay
 So be easy and free when you're drinking with me
I'm a man you don't meet every day

7) Oh my name is Jock Stewart I'm a canny young man
And a roving young fellow I've been
So be easy and free when you're drinking with
me I'm a man you don't meet every day

Listen here to Jock Stewart performed by Jon Boden


Look after yourselves, love one another and come goed nach huis!
(oh you are already at home, ok then you can have one last beer and chase it down with a nice Scotch!) See you soon!


Don't forget to leave your comments and thank Barry for organising the blog this evening!

Virtual FCB - 1. May 2020 - 15

Featured Artist: David Blair -
Quietly Loving
Good Strong Boat
This Is The Soundtrack
I Want To Fall
https://youtu.be/Wf6AvOSG5qU

Once more many thanks to David Blair for traveling so virtually far from Berlin to come and see us and play for us here in Bonn. We do appreciate it David and look forward to seeing you again in the very near future. Thanks for being such a great sport and getting on board so enthusiastically in these difficult times.

Thanks to Steve Perry for putting the programme together and thank you all for participating in this by far the most surreal folk club that I've ever been involved in, and I've been involved in a few, and I  called all previous 112 ones to order and kicked them off.

So keep washing your hands, keep your distances, and keep smiling and singing and sane and hopefully see you all in the future in better times any time soon.

Virtual FCB - 1. May 2020 - 14

John Hurd - The Band Played Waltzing Matilda
On the recruitment of soldiers from Australia and New Zealand for World War I (Eric Bogle)
https://youtu.be/g7N5D9F7z4I

Eric Bogle really nailed it with this one as a requiem for his new homeland in Australia. Most wars involve an often senseless and tremendous loss of human life and WW I was renown for that and especially for the death of ANZAC soldiers in the Dardaneles.