"Setting off and returning" – what is the Bonn Folk Club and who is it for?
Mittwoch, 15. Juli 2026
Mario’s report on Folk Club # No. 170 in July 2026
Dienstag, 14. Juli 2026
Marios Bericht vom Folk Club Nr. 170 im Juli 2026
Aufbruch und Rückkehr - was ist der Folk Club Bonn und für wen?
Einmal im Monat zu einem gewohnten Ort zurückkehren, um liebgewonnene Mitmenschen zu treffen – einmal im Monat losgehen und zu immer neuen musikalischen Ufern aufbrechen – man kann es drehen und wenden, es bleibt eine Frage der Sichtweise.
Keine Frage der Sichtweise, sondern ein wiederkehrendes Ritual ist die lautstarke Begrüßung des Zeremonienmeisters John Harrison, wenn er mit den Worten „Laaaadiiieeees and Gentlemeeen, Mesdames et Messieurs…..“ den Saal erst zu lautstarkem Lachen und dann zu gespannter Stille bringt. Wegen des vollen Programms hielt sich John diesmal musikalisch sehr zurück und huldigte, bezogen auf das warme und Flüssigkeit fordernde Wetter, seinem Lieblingsbier „Marstons Pedigree“ mit dem gleichnamigen Lied. Ein Bier welches nicht nur in seinem Bauch beim Trinken verschwand, sondern auch als Aufschrift seines T-Shirts auf orangenem Grund den ganzen Abend an den Genuss erinnerte – a cappella vorgetragen und im Refrain kräftig unterstützt vom Publikum.
Einen Walk In bestritt dann Dave Davis – diesmal nicht mit witzigen Sketchen, sondern mit einem sehr schönen und einfühlsamen Liebeslied „My Baby Sue“, welches er bereits mit 17 Jahren geschrieben hat. Sich selbst auf dem Klavier begleitend zeigte er uns eine für viele unbekannte Seite seines umfangreichen Könnens.
Eine Neuentdeckung (zumindest für mich) war dann Milan Thelen. Mit selbstgeschriebenen Liedern präsentierte er sich dem Folk Club Publikum. Wirklich beeindruckend für mich war, dass Milan trotz Ankündigung, dass er erst seit kurzem Gitarre spiele, wirklich eine Gesamtharmonie der Lautstärke zwischen dem Instrument und seiner Stimme herstellte – und diese Stimme ist wahrlich ein Genuss. Mit einem „Love Song“ und der Aussage „I Guess“ zog er seine Zuhörerschaft in Bann und hatte so nicht nur die volle Aufmerksamkeit, sondern auch die vorweggenommene Entschuldigung, falls in seinem dritten Song „Doubts“ beim Fingerpicking noch nicht alles ganz rund läuft. Nun ja, alleine der Titel (Zweifel) deutet ja schon an, dass man nicht immer nur selbstbewusst sein kann – ich kann nur sagen: Auch mit winzigen Schwierigkeiten beim Picking war es eine sehr gelungene Darbietung.
Petra Sigmund ist ein bereits gut bekanntes Gesicht im Folk Club und da sie ihr Erscheinen auf der Bühne gut über die Jahre verteilt, weckt sie immer in mir eine Erwartungshaltung, wie sie sich musikalisch entwickelt hat. Diesmal darf und muss ich sagen: sehr toll. Mit einem extra für den Abend geschriebenem Lied „Aufbruch und Rückkehr“ zeigte sie, dass sowohl Gitarrespiel als auch Stimme einfühlsam gesetzt und, alleine durch die Darbietung, eine Wohltat beim Zuhören ist. Wenn nun auch noch auf den Text gehört wird, der von den Gedanken des Lebens erzählt, so ergibt es ein Ganzes, was den Abend gelingen lässt. Das Zweite Lied „Niemals zu spät“ war mir schon von einem früheren Auftritt bekannt und ich darf auch hierzu sagen, dass es mich berührt. Mit „So oder So“ beendete Petra ihren Floor Spot und erlaubte – nein forderte – mitzusingen, was die meisten auch kräftig taten.
Das Trio Nova Bonn (Stephan Westphal, Wolfgang Schmidt, Enrico Klein) ist ein Zusammenschluss von Folk-Club-Bonn-Besuchern, die erkannt haben, dass gemeinsam musizieren noch mehr Spaß macht, als alleine vor sich hin zu singen/ spielen. Stimme, Gitarre, Geige – folkiger geht es kaum. Das Trio hat sowohl weltliche Themen im Repertoire - „Rhythmusstörung“ ist ein Liebeslied – wie auch geistliche Lieder – „Engel, die uns berühren“, der Titel spricht für sich. Beide Stücke sind von Enrico Klein geschrieben. Aber das Trio kann auch covern und aus bekannten Liedern sowohl ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Publikum, wie dem Lied „Blowing In The Wind“ einen eigenen Charakter aufsetzen. Ich gehe fest davon aus, dass wir das Trio noch häufiger hören werden.
Mit Hey Polly ging es weiter. Wenn es hier auch keine selbst komponierten Lieder gab, so waren die Interpretationen poppiger/ rockiger Stücke auf zwei Gitarren mehr als hörenswert. Auch wurde wieder das Publikum einbezogen, wobei es sich bei diesen bekannten Stücken wahrscheinlich das Mitsingen gar nicht hätte verbieten lassen. “Go Your Own Way“ von Fleetwood Mac, „Sweet Dreams“ von den Eurythmics und „One More Time“ von Britney Spears sind alles Lieder, die man nicht auf den ersten Blick in einem Folkclub erwarten würde – akustisch interpretiert waren sie aber absolut passend und worauf weist John immer wieder hin – alles, was das Volk singt, sind Volkslieder.
Nun kam die featured artist des Abends – Delta Danny, klein, mit Schiebermütze und im Publikum eher unscheinbar, wurde sie doch groß und gewaltig auf der Bühne. Blues ohne Schnörkel, Ton für Ton Gefühl. Ich fühlte mich in eine rauchige Kneipe versetzt, in der in einer Ecke ein Mensch sitzt, welcher seinen Gefühlen ohne Pathos Ausdruck verleiht. Danny scheint es doch eher gewohnt zu sein mit Verstärkung zu spielen – das merkte man, wenn manche Töne kaum zu hören waren, weil sie halt im Vorbeihuschen gespielt wurden – dem Gesamtvortrag tat dies jedoch keinen Abbruch. Jedes Stück für sich kam aus der Person selbst, fühlte sich nicht einstudiert, sondern gelebt an. Rhythmisch deutlich unterstützt von ihrem Schuhabsatz (der auf dem genutzten Barhocker auch schon deutliche Spuren hinterließ) trieb der Blues den Vortrag immer weiter, so dass die Zeit wie im Flug verging und die Pause fast etwas plötzlich kam. Mit „I’m Ready“ und „Sweet Home Chicago“ zeigte sie den urwüchsigen Blues, mit „Blueberry Hill“, dass Blues auch sanft und zart sein kann. Mit „I Just Can’t Lose“ bewies sie, dass sie auch eigene Lieder schreiben kann und mit „There’s Gonna Be Some Rockin’“, dass auch AC/DC Lieder sich zum Blues eignen. Lasst mich wie gewohnt einen Sprung machen und berichten, dass Delta Danny natürlich in der zweiten Hälfte wiederkam und weiter das Dotty’s in einen Mississippi Delta Blues Keller verwandelte. Allerdings wurde es zuerst ein wenig sanfter, denn die Stücke die Danny selbst geschrieben hat sind nicht ganz so rau wie die gecoverten. Mit „Don’t Go Blues“, „Bird In The Wind“ und „Dead Baby Blues“ bewies sie erneut, dass sie den Blues nicht nur darbieten, sondern auch selbst erzeugen kann. Wie schon gesagt, bei Danny merkt man, dass die Songs nicht einstudiert, sondern gelebt werden. Verabschieden wollte sich Danny mit ihrer Interpretation von „Knocking On Heaven’s Door“ – vom Publikum, aber insbesondere auch durch Petra Sigmund unterstützt, die es fertigbrachte dem Blues noch eine gehörige Portion Gospel einzuhauchen. Aber was heißt schon wollte sich verabschieden. Das Publikum „erbat“ sich weiteren Blues, den Danny wieder aus der rockigen „Cold Hearted Man“ und folkigen „Whiskey In The Jar“ Kiste auslieh. Alles in Allem eine gelungene Vorstellung der Darmstädter Blueserin.
Aber zurück zum Anfang der zweiten Hälfte – noch war das Spiel um die Sprache für Bonn nicht verloren, deshalb legte sich Gert Müller so richtig ins Zeug und gab seinem Wunsch „Ich möschens widder Bönnsch verzälle“ gekonnt Gedicht interpretierend Ausdruck.
Jochen Hiester war schon einmal Überraschungsgast und fand die Atmosphäre so gut, um wiederzukommen. Mit eigenen Stücken über die Sinnhaftigkeit sich selbst zu lieben „Die Botschaft“ und angelehnt an ein Gedicht von Khalil Gibran „Ab und Zu“ überzeugte er mit wundervollen Texten – leider war sein Klavierspiel so laut, dass vieles dieser Texte nicht mehr verständlich war – auch hier wahrscheinlich wieder die Gewohnheit normalerweise verstärkt zu spielen.
Jochens Schwester Ina Hiester kam dafür mit einer kleinen, eher leisen Gitarre, dafür aber einer glasklaren und überzeugenden Stimme auf die Bühne. Sie lebt seit zwei Jahren im United Kingdom auf einem Segelboot und ist so recht ungebunden, was viele mit „macht nichts Anständiges“ verwechseln. Als erste Erfahrung setzte sie die Erkenntnis in ein Lied um, dass in englischen Open Mic Club auf bekannte Lieder gewartet wird und nicht etwa auf Eigenkompositionen. Mit ihrem Song „Away“ besang sie genau diese Situation. Die Frage nach dem „was Anständiges machen“ gipfelte bei Ina irgendwann in dem poetischen Ausdruck, dass jede Art von Leben Vor- und Nachteile hat – umgesetzt hat sie diese Erkenntnis in dem Lied „Two Different Lives“. Aber das Schöne an gerade ihrem Leben besang sie dann mit der Beschreibung, dass ihr Garten, ihr castle die ganze Welt ist – „The World Is My Garden“ eine wunderschöne Ode an Sonnenauf- und Sonnenuntergang, an die Freiheit der Welt auch mal entfliehen zu dürfen.
Bliebe noch der Floorspot von den Tresperados. Dass ich kein Spanisch verstehe und somit nicht dem Inhalt folgen konnte, war nicht schlimm, denn die Musik der Band ist einfach schön. Bei dem ersten Lied „El Viento del Sur“ flüsterte mir Elena zu, dass es die Geschichte einer Versöhnung im Traum erzählt (Aufbruch und Wiederkehr?). Wie bei vielen Liedern die Miguel mitbringt, schwingen seine Gefühle aus der Emotionswelt in den Texten mit. Mit „Camino de Terra“ verabschiedeten die Musiker sich - aber bestimmt nicht auf lange, denn
nach dem Folk Club ist vor dem Folk Club – auch, wenn es diesmal etwas länger dauert.
Wir sehen uns wieder am 4. September mit Juhana Iivonen.
Also: Out of the bedroom – come to the Folk Club
Mario
Dienstag, 7. Juli 2026
First Impressions of FCB # 170 on 03.07.26
Third up after an unexpected "Walk-in" in the guise of a certain local comedian and musician with African heritage, Dave Davis on piano. Milan Thelen followed and was visiting the Bonn Folk Club for the first time with some delightful self-penned tunes:
Up next after several re-bookings was, at least half of Gedankenspiel, with a song written only the precious evening by Petra Siegmund, entitled "Aufbruch & Rückkehr" / "Departure and Return" , the very title of the evening's theme. It's difficult to get more on topic with the evening's theme than that!
Next up for their debut if Bonn Folk Club was the newly formed trio "Trio Nova Bonn" comprising of three gentleman, ATephan Westphal, Enrico Klein and Wolfgang Schmidt who have all been regular visitors on first Friday of the month evenings, but this was the first time that they had performed together:
Their first two songs were written by Enrico and they finished off their set with aThere was yet another new formation under the name of "Hey Polly" led by Mathias Hartisch and his colleague on cahon, who managed some wonderfully honed acoustic covers of artists as diverse as Fleetwood Mac, The Eurythmics and Britney Spears.
The featured artist this evening was the diminutive 3D Delta Danny from Darmstadt who regaled us with some fine guitar work on old Blues standards, as well as her own compositions on a resonator guitar with a powerful tight foot stomp and her own peculiar stool complete with a leather holster for
picks, capos and bottlenacks and a useful drinks container, all within easy reach! Danny was certainly a driving inferno, bristling with enrgy, rythym and emotion packing some powerful guitar licks. many thanks Danny!
After the break and the usual announcements our old friend Gert Müller whose longevity belies his 89 years, treated us to a short poem in the local dialect, not of the more well known "Kölsch" , but the nore local "Bönnsch"! and he "vertellt" the story very well indeed! Just what our "Poetry Corner" needed.
Next up was Jochen Hiester from Koblenz who had already played an "Annette" (a one song floor spot) earlier in the year. Jochen treated us to two self-penned tunes, "Die Botschaft" , very appropriate as in the folk club we are not a million miles from the B9 road which was known as the "Diplomaten Rennbahn" / "Diplomats racetrack" between Bonn and Bad Godesberg in those heady days in the last century when Bonn was still the capital city of Germany. "Ab und Zu" completed his set and the piano was returned to face back to the wall.
It was certainly an evening of "Firsts" in July. Jochen had brought along his sister Ina Hiester. This was Ina's first appearance in Bonn Folk Club, and she normally lives on a sailig boat in the south of England, or at least she has done for the last two years, and from her base there has visited numerous folk clubs and open mic sessions in England, of which there are many, which she has used as a base to hone her musical talents writing three delightful songs in English which she delivered to us with great talent and serenity.
Let us hope tat Ina decides to sail up the Rhine again sometime soon.!
Next up was Miguel who has often performed here in the folk club, along with two compatriates who supported him on guitar and percussion. under the title of "Tres Parados", who regaled us with some wonderful music and lyrics in Spanish, which omce more underscores the very international flair of Folk Club Bonn
One can tell that it is summer, not just from the heat, which was thankfully more bearable than in the previous week, but also by the fact that it is still light outdoors at this time of the evening.
So it was left to the delightfully delectable and diminutive Delta Danny to round off the evening which she did with great aplomb and to rousing applause from the audience in her second set of the evening. This month, thanks to Detlef, there were suuficient lyric sheets available for Jock Stewart to be sung by all the audience with the usual gushing gusto!
Samstag, 4. Juli 2026
Donnerstag, 2. Juli 2026
Dear Folk Club friends,
This coming Friday, 3 July 2026, marks the 170th edition of
the Folk Club.
Our featured artist will be Delta Danny, alias Danny Schumacher,
from Darmstadt. Danny is dedicated to the blues in its original form, as it was
played in the Mississippi Delta at the start of the 20th century. The theme of
the evening, ‘Departure and Return’, is immortalised in many blues lyrics.
As always, the programme will be rounded off by regional
artists.
Come along and be surprised – enjoy the evening!
Here’s a summary of the key details:
Date: 3 July 2026
Music Start: 19:00 Hrs until approximately 22:00 Hrs.
The venue opens at 17:00 Hrs, offering
the chance to enjoy a leisurely meal and a drink before the concert. Those who
arrive early can also secure a seat in the front row.
Venue: Dotty’s Sports
Bar and Restaurant (Public clubhouse of the Bonn Tennis and Hockey Club – BTHV),
Christian-Miesen-Straße, 53129 Bonn (Dottendorf)
And, as always, admission is free
A note for anyone wishing to perform at the Folk Club and
secure a slot:
Please use only the address playrequestfolkclubbonn AT gmail
dot com (spelt correctly with @ and ., of course) for your bookings. Please do
not simply click ‘Reply’ on this email you’re reading now. Unfortunately, such
a reply ends up attached to the original email in a long chain and runs a high
risk of being overlooked. This is, unfortunately, an inconvenient feature of
Gmail. If you use the dedicated email address for performance requests, this
won’t happen.
Upcoming events:
- The Folk Club is
on hiatus in August
- 4 September 2026
Featured Artist: Juhana Iivonen
from Finland; theme of the evening: ‘Arrival and Moving In’
Anyone who fancies hearing Delta Danny again this weekend
will have the chance to do so: On
Saturday 4 July from 18:00 Hrs at Café
Bistro Melody, Werftstraße 5–7, 53117 Bonn-Graurheindorf; free entry,
donations welcome
Important travel information:
- For anyone coming
from the right bank of the Rhine: Bonn’s Nordbrücke has been closed to all
traffic for an indefinite period since 3 June 2026!
- Travelling by
public transport: The Ollenhauerstraße tram stop will not be served by trams
from 1 to 15 July due to track works. A rail replacement bus service is
operating between the Heussallee and Hochkreuz stops. Details of the closure
and the replacement service can be found at https://www.swb-busundbahn.de/aktuelle-meldungen/details/bahnersatzverkehr-auf-teilstueck-der-linien-16-63-66-67-und-68/
Please find attached posters for the evening at the Folk
Club and the gig at ‘Melody’ in
both German and English. Café Bistro Melody, Werftstraße 5-7, 53117
Bonn-Graurheindorf
If required, further information is available from
Your Folk Club team
Elena, John and Detlef
Liebe Folk-Club-Freunde,
am kommenden Freitag, den 03. Juli 2026 steht die 170.
Ausgabe des Folk Clubs bevor.
Als Featured Artist hat sich die Künstlerin Delta
Danny alias Danny Schumacher aus Darmstadt angesagt. Danny hat
sich dem Blues in seiner ursprünglichen Form verschrieben, wie er Anfang des
20. Jahrhunderts im Mississippi-Delta gespielt wurde. Das Thema des Abends
„Aufbruch und Rückkehr“ ist in vielen Texten des Blues verewigt.
Abgerundet wird das Programm wie immer durch regionale
Künstler.
Lasst euch überraschen und genießt den Abend!
Hier zusammengefasst die wichtigsten Daten:
Datum: 03. Juli 2026
Beginn: 19.00 Uhr bis voraussichtlich 22.00 Uhr. Der
Saal ist ab 17.00 Uhr geöffnet und bietet die Möglichkeit, vor dem Konzert
gemütlich zu speisen und zu trinken. Wer früh kommt, kann zudem in der ersten
Reihe sitzen.
Ort: Dotty’s
Sports Bar und Restaurant (Öffentliches Vereinshaus des Bonner
Tennis- und Hockey-Vereins – BTHV), Christian-Miesen-Straße,
53129 Bonn (Dottendorf)
Ferner das „Allerwichtigste“: wie immer Eintritt frei
Eine Information für alle, die im Folk Club auftreten und
sich einen Termin sichern wollen:
Bitte nutzt für Eure Anmeldungen ausschließlich die Adresse
playrequestfolkclubbonn AT gmail Punkt com (natürlich korrekt geschrieben mit @
und .). Bitte drückt nicht bei dieser Mail, die Ihr jetzt lest, nur auf
„Antworten“. Eine solche Mail landet leider in einem Rattenschwanz an die
Ursprungsmail angehängt und läuft größte Gefahr, übersehen zu werden. Das ist
leider eine unangenehme Eigenschaft von Googlemail. Wenn Ihr die spezielle
Mailadresse für Auftrittsanfragen benutzt, passiert das nicht.
Vorausschau:
- Im August hat der Folk Club Pause
- 04.09.2026 Featured Artist: Juhana
Iivonen aus Finnland; Thema des Abends: „Ankunft und Zuzug“
Wer Lust hat, Delta Danny noch einmal zu
hören, hat Gelegenheit dazu
- Am Samstag, den 04. Juli ab
18 Uhr im Café Bistro Melody, Werftstraße 5 -7, 53117
Bonn-Graurheindorf; Eintritt frei, Hutkollekte
Wichtige Hinweise zur Anreise:
- Für alle, die aus dem
Rechtsrheinischen kommen: Die Bonner Nordbrücke ist seit dem 03.06.2026 auf
unbestimmte Zeit für den gesamten Verkehr gesperrt!
- Anreise mit öffentlichen
Verkehrsmitteln: Die Stadtbahn-Haltestelle Ollenhauerstraße wird wegen
Gleisbauarbeiten vom 1. bis 15. Juli von den Straßenbahnen nicht angefahren. Es
gibt zwischen den Haltestellen Heussallee und Hochkreuz einen
Schienenersatzverkehr mit Bussen. Details zur Sperrung und zum Ersatzverkehr
findet Ihr unter https://www.swb-busundbahn.de/aktuelle-meldungen/details/bahnersatzverkehr-auf-teilstueck-der-linien-16-63-66-67-und-68/
Anliegend erhaltet Ihr Plakate für den
Abend im Folk Club und den Auftritt im „Melody“ in deutscher und englischer
Sprache.
Bei Bedarf gibt es weitere Informationen bei
Eurem
Folk-Club-Team
Elena, John
und Detlef
Mittwoch, 1. Juli 2026
Poetry Corner
Swift
Diving from your bell tower
On your maiden flight
Wings trembling with uncertainty
Tense with fright
Falling, falling, falling
Newton’s apple in your throat
You know your parents love you
But do they have to gloat?
The wind is rushing faster
The ground appearing near
Can this really be so normal?
My God, I’m feeling queer
Suddenly, your lungs are full and
The joy stick truly yanked
The curve is caught, new flight begins
We’re heading skywards, lessons banked
Fear vanquished, the ultimate flying machine
Makes the first few beats upon the wing
Conquers the air and to the sky is born,
The gleeful wingèd, feathered king
Flying like you never mean to stop
Full pilot control
No winged insect ever safe
On the Norway to the Cape patrol
At first great fear, now a mere “stroll” on the wing
Redefining “non-stop”
As your never-ending areal revere
Allows you perpetual “hip-hop”
What glee feel you now
Super, wingèd dove?
Flying for the United Nations
Master o’er all above
Screee, screeee, screeee,
Schreak, skrieck,
Skreigh skriegh
Scree skreigh
The will-o-the-wing
The screech-maker wiles and sings
Dicing, slicing through the rooftops
On vaulted wings
Some say a swift,
Urbane he be,
Can in the valleys
A mountain turn
To scree
I say a swift, rounding each and every
Roof top with such eternal glee.
“Welcome”
In my rafters be
To nest and seek sojourn
To breed and rest a while
To take breath and breed
And like a stile
Spring into the the air
and fly forever, not like the idle swallow
“I fly today, now I’m grounded ...
and maybe fly again tomorrow!”
You are a continuous cacophonous symphony
Of eternal wondrous, individual flight,
Ecstasy in motion,
Were I you, I might know fright.
Knowing you, I know none
You come as last, and leave us early,
Perpetual marker of the seasons
Antipodal friend in the hurly burly
Summer’s diplomat with summer’s
Whiles do dance
The mountain’s summits are such, yet much lower
Than your daily death-defying night flying trance
Fly forever celestial creature
With cries like none others heard
But ‘twixt Spring and Summer return in May
Enchanting word-defying, breath taking bird.
John Harrison



















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